Sonntag, 4. September 2011

Sprüche ( Gemischt .. )



Denn manchmal muss etwas erst zerbrechen, damit es dann umso fester zusammenwachsen kann.

Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt in uns eine Spur, die nie ganz verweht.

Zeige der Welt immer ein lachendes Gesicht, denn ein weinendes versteht sie nicht.

Maybe part of loving is learning to let go.

Life is short, so smile while you still have teeth.

Nobody wants to wait forever.

Weil du Ursache, Problem & Loesung gleichzeitig bist.

Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen.

Ich sehe dich atmen, aber nicht leben.

Schweigen ist nur dann schmerzhaft, wenn es Totenstille ist.

Zu kämpfen ist erschöpfend, doch aufgeben ist erniedrigend.

Manchmal gibt es keinen brutaleren Mörder als das Leben selbst.

Es liegt in der Natur der Menschen, sich selbst zu zerstören.

She's a lonely robot without feelings.

Nur bunte Blumen heben sich vom Rasen ab.

Der tiefste Punkt, den ein Mensch erreichen kann, ist sein eigenes Grab.

Die Wahrheit über den Tod ist: wir kennen ihn nicht. Und deshalb fürchten wir ihn.

Selbst das Glücksklee wird irgendwann verwelken.

Die Tränen, die du lachst, musst du nicht mehr weinen.

Alle Menschen werden als Originale geboren, aber die meisten sterben als Kopie.

Wünscht sich nicht jeder eine kleine, heile Welt in der man nicht verletzt werden kann?

"Für immer" hört sich sehr unwahrscheinlich an - ist aber nicht unmöglich.

I'm going to fight for my own.

Lost and insecure.

Life goes on, but it goes on without you.

The biggest enemy of love is distance.

A woman's heart is a deep ocean of secrets.

Hurt me with truths, but never comfort me with lies.

Was mit mir los ist? - Ich habe mich in meinen Gedanken verirrt.

"Ja", sagt die Zukunft - "Nein" sagt die Vergangenheit.

Liebe ist unsichtbar, aber sie ist da.

Für dich würde ich alles geben. Alles, außer meine Freiheit.

Wer keine Freundlichkeit entgegenbringt, bekommt allzu selten Freundlichkeit zurück.

Kaum einer kann über die wirkliche Wahrheit lachen.

Vergiss deine Fehler irgendwann,
aber vergiss niemals was du aus ihnen gelernt hast.

Ich werde alles dafür tun, dass du dein wunderschönes Lächeln nicht verlierst.

Musik ist mein Psychologe und heilt meine Wunden.

Die Menschen die wir am meisten lieben, haben die größte Macht uns wehzutun.

Es gibt Menschen, die trotz allem was passiert, immer ein Teil meines Lebens sind & sein werden.

Du musst versuchen, deinen eigenen Weg zu gehen und nicht den, den die anderen dir vorschreiben.

Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen.

Manchmal tut es gut, einfach so zu sein, wie man ist.

Kennst Du das, wenn einfach viel zu viel in Deinem Kopf vorgeht?

Ehrlichkeit ist immer der bessere Weg.

An die besten Momente werden wir uns immer erinnern. Nur wieso auch an die schlechtesten?

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

Manche Menschen kann man einfach nicht loslassen.

Break the rules. Stand apart. Ignore your head. Follow your heart.

Menschen die wir lieben, verschwinden nie spurlos aus unserem Leben. Sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen, die selbst der stärkste Wind nicht verwehen kann.

Just chill and forget for a moment all the drama.

Man vergisst niemals einen Menschen, der einem wichtig war. Man gewöhnt sich nur an die Tatsache, dass er nicht mehr da ist.


Schließe Frieden. Schließe Frieden mit dir selbst und den anderen um dich herum.

Ich möchte mit dir in den 7. Himmel, doch ich habe keine Flügel, dafür muss ich erst sterben.

Nicht jeder Stern hat einen Namen, doch meiner hat einen - deinen.

Take my hand and dance with me in the moonlight, 'til the dawn is breaking.

.. And when it's so dark outside and it's night,
I can see the daylight in your eyes.

Wenn ich weiter warten würde, würde ich mir mein Loch noch tiefer graben.

Zeit ist an deiner Seite, egal ob du sie brauchst oder nicht.

Wer sich vom Licht blenden lässt, übersieht leicht eine Schlucht.

Wer Liebe ignoriert, wird auch nicht geliebt.

Süß von dir, dass du denkst, ich könnte alles schaffen. Doch wieso komm' ich nicht mal mit dem einfachsten zurecht?

Dieser quälende kleine Stich beim Gedanken an dich und mich macht mich verrückt.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

eine meldodie in meinem kopf, lässt mich tanzen. eine melodie in meinem herzen, lässt mich verstehen.

Du kannst die ganze Welt belügen,aber nicht dein Herz.

Die besten Dinge im Leben sind keine Dinge.

Unterwegs zu unvergesslichen Zeiten.

Alles, nur nicht werden wie du.

Glück hinterlässt keine Narben.

Herzlichen Glückwunsch, du hast alles verloren.

Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.

Wir werden nicht geliebt, weil wir so gut sind, sondern weil diejenigen, die uns lieben so gut sind.

Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen.Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu,was es dir erzählt.Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt,die du längst vergessen hast.

Geliebte Menschen kann man nicht wegschicken. Man muss sie gehen lassen.

Hier muss ich nicht sein, hier möcht ich nicht mal fehlen.

Hunger nach ganz anderen Dingen.

Ich blicke genauso ratlos in eure Welt, wie ihr in meine.

Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.

Uns verbindet nichts, und das ist schon aufgerundet.

Es gibt nichts Besseres als Liebe. Das ist so.

Irgendwann fällst du, egal wer versprach dich zu stützen.

Wenn die Zeit gekommen ist, etwas aufzugeben, gib es auf.

Ich zerkratze die Oberfläche und suche in allem nach dem Kern.

Wenn ich sagen würde, ich brauche dich jetzt, würdest du kommen ?

Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl, das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden.

Das wichtigste Wissen ist zu wissen, was wichtig ist.

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.

Ein Freund ist jemand, mit dem du hemmungslos lachen und schamlos weinen kannst.

Engel erwarten für ihre Dienste keinen Dank, sie wollen nur wahrgenommen werden.

Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen.

Jede Sucht hat einmal als Suche begonnen.

Man kann nicht jemanden nicht mehr lieben. Liebe kennt weder Anfang noch Ende.

Man will besitzen und wird besessen.

Nichts macht dich lebendiger als das, wofür du bereit bist zu sterben.

Nichts trägt seine Bedeutung in sich. Der Sinn aller Dinge liegt in dem unsichtbaren Band, das sie miteinander verknüpft.

Rastlos sucht der Verstand die Antwort die dein Herz meistens schon gefunden.

Wie könnt' ich auch gehen, wie könnt' ich auch leben, ohne uns beide.

Was nützt die Liebe in Gedanken.

Du hast dir einfach so mein Herz genommen, an diesem einen Tag.

Akzeptiere, oder verändere.

Du musst mehr vom Leben wollen.

Es tut viel zu sehr weh, um den Schmerz spüren zu können.

Zu viel Zeit und Liebe verschwendet.

Ich suche nach dem Weg aus der Leere, die mein Leben bestimmt.

Das Buch endet, während jede Zeile im Herzen bleibt.

Ich hab getanzt. Ich hab geweint. Ich hab geschrien vor Glück.

Das schönste Geräusch, das es gibt, ist dein Herzschlag.

Stumm und staunend stehen wir da - Unsere Herzen in den Händen.

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

Große Zukunftspläne sind eine Fata Morgana in der Wüste des Augenblicks.

Schön ist, was die Seele tanzen lässt.

Sehnsucht ist der verträumte Blick
eines geflügelten Herzens
aus dem verschlossenen Vogelkäfig

Träume sind Brücken zwischen Himmel und Erde.

Um zu werden, wie man sein will, muss man erst sein wollen, wie man ist.

Vorurteile sind Ersatz für Erfahrung.

Was im allgemeinen als Realität gilt, ist im Wesentlichen die Flucht vor ihr.

Wenn wir nicht vergeben können, vergeben wir die Chance, uns von altem Leid zu befreien.

Wer alte Wunden leckt, hat keinen freien Mund zum Küssen.

Wer nur Geld im Kopf hat, verdient nichts anderes.

Wer sich Sorgen macht, gibt seinen Sorgen Macht.

Woran du hängst, das ist dein Galgen.

Die innere Stimme ist der Kompass der Seele.

Behandle dich und alle Lebewesen so, als müsstest du ihnen für alle Ewigkeit in die Augen schauen.

Glücklichsein besteht darin, das Leben so zu nehmen wie es ist!

Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Jedem Menschen, dem du vertraust, drückst du ein Schwert in die Hand, mit dem er dich verteidigen oder vernichten kann.

Doch vor allem verehren wir Helden, weil wir selbst manchmal gerettet werden wollen. Wenn der richtige Held jedoch nicht kommt, müssen wir uns selbst retten

Dein Name ist eingraviert in meiner Seele.

Ich liebe den Duft von Tagen, die an Vergangenes erinnern.

Für all das, was noch vor uns liegt.

Du verleihst der Zeit Glanz und Besonderheit.

Es gibt Orte, bei denen man nie vergisst, was dort passiert ist.

Es gibt Dinge im Leben, die wird man nie verstehen.

Freundschaft heißt da zu sein, auch wenn es nichts zu feiern gibt.

Ich schaue ihn an und weiß, ich habe alles richtig gemacht.

Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.

Die Stille gewann uns für sich.

Du fühlst dich an wie Abschied.

Weil alles bricht, am Lauf der Zeit.

Ein Weg ohne Liebe und Vergebung ist eine Sackgasse.

Traurig, wie die Traumwelt anfängt zu bröckeln. Langsam scheint die Realität rein.

Wer über andere redet, will verhindern, dass man über seine eigenen Fehler spricht.

Ich will mir selbst beweisen, dass ich jemandem wichtig sein kann. Nur ein einziges Mal.

Erst, wenn ein Stein kaputt zertreten am Boden liegt, sieht man, dass im Inneren ein Edelstein verborgen war.

Und in Momenten wie diesem fragt man sich, warum man sich ein Leben wie dieses noch antut.

Das was das Herz hält, kann man nicht loslassen.

ich denke nicht an dich. kein bisschen. nur manchmal. ganz wenig. scheiße, ich vermisse dich.

Ich beneide blinde Menschen, denn sie beurteilen nach dem Charakter und nicht nach dem Aussehen.

Ich atme dich ein und nie wieder aus, schließ' dich in mein Herz, lass dich nicht mehr raus.

Dienstag, 30. August 2011

Sprüche ( Freundschaft .. )


Sprüche ( Freundschaft .. )

  • Ich bin dir so dankbar, dankbar für unsere Freundschaft. Ich würde dich niemals eintauschen, denn ich bin so froh, dass ich dich habe. Immer kannst du mich zum Lachen bringen, egal wie dreckig es mir geht.
  • Ich liebe dich über alles, Herzensmädchen, für immer und ewig.
  • Ich habe das Gefühl, du bist das Beste was mir je passieren konnte. Ich glaube, es würde mich zerreißen, wenn ich dich verlieren würde. Ich würde so viel für dich geben, damit du glücklich bist, glaub mir.
  • Weißt du, wenn ich irgendwann 80 bin, will ich draußen in meinem Schaukelstuhl sitzen, und wissen, wenn ich nach rechts oder links gucke, dich zu sehen.
  • Freunde sind die Schirme im Regen des Lebens.
  • Zwei Freunde schauen nicht sehr aufeinander, sie schauen gemeinsam weiter. Sie suchen nicht einander sie suchen gemeinsam, was jeder braucht.
  • Freundschaft ist das Band das zwei Herzen zusammenhält.
  • Als Freunde bezeichnen wir Menschen bei denen wir uns wohl fühlen und von denen wir wissen das wir jeder Zeit mit unseren Problemen zu ihnen kommen können. Freunden müssen wir nicht erklären warum wir so sind wie wir sind, da sie uns genau so lieben und schätzen wie wir sind. Sie wissen wie sie mit unseren Fehlern und unseren Stärken umzugehen haben. Da sie uns fast so gut kennen wie sich selbst und darum brauchen wir von ihnen keine Geheimnisse haben weil sie sowieso spüren was uns bewegt und wie es uns geht.
  • Ein bisschen Freundschaft ist mehr wert, als die Bewunderung der ganzen Welt!

Sprüche ( Hass .. )


Sprüche ( Hass .. )

  • Ich möchte dass dein Schädel explodiert und der Müll darin meinen Nachttischschrank verziert.
  • Ich hasse dich nicht. Denn Hass ist ein Gefühl, und Gefühle verdienst du nicht.
  • Ich glaub dir nicht, vertrau dir nicht. Glaub mir Schätzchen, ich brauch dich nicht.
  • Hass heißt, dass man dem anderen am liebsten ein Messer in den Rücken stoßen würde.
  • Ich kann nicht sagen das ich dich Hasse. Hass ist ein Gefühl. Ich verachte dich eher.
  • Wenn mich jemand zwingt Abstand zu wahren, habe ich den Trost dass er ihn gleichfalls wahrt.
  • Nichts ist häufiger, als dass am ende eines Streites beide Gegner um die Wette Unsinn reden.
  • Du, mein Freund, bist schlimmer als mein Feind. Meinen Feind kann ich töten und vermissen, aber dich muss ich leben lassen und hassen.
  • Hass ist ein Gefühl dass sich ansammelt um die Liebe wieder zu finden.
  • Überlasse das hassen denen, die zu schwach sind zu lieben.
  • Hass ist ein unwillkürliches Echo der Angst, denn Angst erniedrigt.
  • Hass: Ein großzügiger Energiespender.
  • Menschen wie dir, schenke ich keine Beachtung mehr.

Sprüche ( Schmerz .. )


Sprüche ( Schmerz .. )

  • Man weiß erst, was richtiges Glück ist, wenn man vorher Schmerzen gespürt hat.
  • Es fühlt sich so an, als ob man nie wieder lachen könnte.
  • Die schlimmste Art jemandem weh zu tun ist die, ihn zu vergessen.
  • Wenn du denkst, dass du nicht mehr weiterleben kannst, weil dein Herz so blutet.
  • Dann denk daran, wie viele Herzen bluten würden, wenn du nicht mehr leben würdest.
  • Der Schmerz ist vergangen, geblieben ist die Leere, und der Platz, neben mir.
  • Ja ich hab ein kaltes Herz! Fragt sich nur warum! Es lag in deinen Händen und alles was blieb schmerzt.
  • Hast du 300 Blatt Papier für mich? Ich möchte die Einleitung der Chronik meines Schmerzes verfassen.
  • Die Angst. Die Verzweiflung. Einfach der Schmerz, dich wieder zu lieben , ist da!
  • Das einzige was du wünschst zu vergessen ist lebe wohl zu sagen.
  • Ich hatte sonderbare Schmerzen im Bauch. Es fühlte sich an, als sei was aus mir heraus gerissen worden. Dann fiel mir auf, dass es sich um Sehnsucht handelte.

Sprüche ( Du .. )


Sprüche ( Du .. )

  • Du leerst mich aus und füllst mich wieder.
  • Wenn du willst, darfst du gehen, doch vergiss nie, wer hier für immer sitzt.
  • Ich komme zurück und knie nieder, weil ich weiß, du hast mich in dir.
  • Kopfschmerzen, blaue flecken, krasse schmerzen und das nur wegen dir.
  • Ich kenne den Weg nicht, aber das Ziel bist du!
  • Ich verstehe dich nicht, wie konntest du dich so verändern?
  • Sag mal verstehst du es nicht? Aus seinen Fehlern muss man doch Lernen!
  • Hast du dein Herz dazu gebracht auf deinen Verstand zu hören, dann gehört dir die Welt.
  • Hätte ich einen Wunsch frei, dann wärst du jetzt hier.
  • Weil du liebst, weil du lebst, weil du gibst, und vergibst, wirst du geliebt, lass es passieren, lass die Liebe regieren.
  • Auf meinem Wunschzettel stehst du immer ganz oben.
  • Egal was du tust, ich werde dich nie hassen können.
  • Wenn du nicht weißt ob es richtig ist, solltest du es riskieren um es herauszufinden.
  • Ich habe nie verlang das du mir schöne Augen machst, ich habe nur gedacht das du für mich alleine Augen hast.

Sprüche ( Ich )..


Sprüche (Ich)

  • Hinter vorgetäuschter Stärke, zerbrach in mir mein Herz.
  • Dann geh ich den Weg allein durch diese Welt.
  • Ich nehme es Wahr, doch glaub es nicht.
  • Ich wollte nie, dass es so endet.
  • Ich verfluche dich und das, was einmal war.
  • Verzeih mir, dass ich mich in dich Verliebt hab.
  • Es ist ein Traum dich in den Arm zu nehmen.
  • Es ist so als ob der Sinn des Lebens, deine Liebe wäre.
  • Du kamst zu mir und machtest meine Einsamkeit zur Nichte!
  •  Du hast das geschafft, woran ich nie geglaubt hab.
  •  Ich könnt dich einfach nur so ansehen, und das Stundenlang.
  • Mit dir fühle ich mich so High wie auf Drogen. 
  • Verzeih mir, ich brauche halt noch etwas Zeit. 
  • Jetzt bin ich genau da, wo ich sein möchte. 
  • Ich mach mir Herzstress.

Sonntag, 24. Juli 2011

Der Verlust ( Selbgeschrieben )

Amselgesang weckt Tina in einen hellwarmen Märztag hinein. Ihr erster Blick fängt Nikos Profil neben ihr auf dem Kissen, der Umriss seiner Nase wie ein Ausrufezeichen hinter dem Morgen. Jedes Mal ist sie dankbar für diesen Anblick. Man kann nie wissen, wie oft er noch da sein wird. Es ist nicht selbstverständlich, dass man alles zu zweit beginnen kann, vor allem einen ganz normalen Tag mit Haaren im Waschbecken, verlorenen Pantoffeln und Brötchen mit Erdbeermarmelade. Dass jemand da ist, der einem einen Kuss auf den Nacken setzt und den Gürtel in der hinteren Schlaufe gerade rückt, wenn der sich mal wieder verdreht hat.
Dass Niko sie anlächelt, nur so, wenn sie sich begegnen, auch wenn sie nur eine Kaffeetasse in die Küche getragen hat und höchstens zwanzig Sekunden aus dem Zimmer war. Dass er in der Gärtnerei im selben Augenblick nach genau demselben Primeltopf greift. Dass er irgendwann das Bettenbeziehen übernommen hat, ohne je ein Wort darüber zu verlieren, weil er weiß, dass sie die Knopflöcher an den Bettbezügen zu klein findet und nicht leiden kann.
Dafür saugt sie den Schmutz weg, den er jeden Tag ins Schlafzimmer bringt, weil er in all ihren elf gemeinsamen Jahren erst dort seine Straßenschuhe gegen die Pantoffeln tauscht und sich dann über die Spuren auf dem Teppich wundert. Ohne diese Erdkrümel würde Tina etwas fehlen. An den Krümeln sieht sie, dass die Tage vergehen wie sie sollten, mit Niko und viel Leben darin.
Dieser Märztag ist ein Sonntag, kein Wecker und keine Arbeit reißt sie auseinander. Tina kann warten, bis auch Nikos Blick aufwacht und Niko sich zu ihr dreht und den Arm um sie legt und sie sich aneinander wärmen, ehe sie dem Tag entgegengehen. Sie freuen sich auf diesen Tag, nicht weil etwas Besonderes in ihm zu erwarten ist, sondern weil es ihn gibt und er ihnen gehört und er der Anfang vom Frühling sein könnte, da die Amsel so nachdrücklich singt.
Am Frühstückstisch teilen sie sich die Zeitung und das Staunen über den schnellen Wechsel von späten Schneeschauern und warmer Sonne vor dem Fenster. Sie stehen an die Heizung gelehnt und zählen die Krokusse draußen im neuen Beet, überlegen, wo sie in diesem Jahr die Sonnenblumen pflanzen sollen, damit die Schnecken nicht wieder alle auffressen.
Dann trägt Niko den Mülleimer hinaus, und als er wiederkommt, ist alles anders.
"Wie kann dir so was passieren? Wie kann man nur so dumm sein?", schreit er sie an. Er hält ihr einen Brief vor, den er draußen im Laub unter dem Apfelbaum gefunden hat. Ein wenig feucht ist er, eine Spur Erde haftet an der Ecke neben der Briefmarke, sonst ist er unbeschädigt.
Tina fühlt, wie ein Riss durch alles geht und der Boden unter ihren Füßen ins Rutschen gerät. Sie weiß, dass Niko ein wenig jähzornig ist, immer dann, wenn sie es am wenigsten erwartet. Ebenso weiß er, dass sie manchmal unordentlich ist oder ihre Gedanken ganz woanders sind als sie selbst.
Das ist bei ihnen beiden eben so, so wie das junge Gras grün ist und die Ostereier bunt sind. Sie haben versucht sich zu ändern, aber es gelingt nur ansatzweise, verschwindet auch wieder, so wie die neue Farbe am Gartenzaun sich nach einer Weile löst.
Der Brief ist ein Bankbrief, nicht sehr wichtig, aber eben auch nicht ganz unwichtig. Er muss Tina vor ein paar Tagen aus der Hand geflattert sein, als es so stürmisch war und sie schnell wieder ins Haus gerannt ist mit dem dicken Stapel Post aus dem Kasten am Tor. Er wird in der Zeitung gesteckt haben und ist herausgerutscht und für den Wind zum Spielzeug geworden, der das blaue Kuvert dann achtlos unter dem Apfelbaum liegen ließ. Jetzt hat er es in einer neuen Laune Niko direkt vor die Füße geweht. Natürlich hätte es auch für immer verschwunden bleiben können oder einem Unbefugten in die Hände geraten.
Tina entschuldigt sich, kann es aber nicht lassen anzumerken, dass Niko das hätte auch passieren können, wenn er derjenige wäre, der die Post hereinholt. Die Worte lassen sich einfach nicht verschlucken, sie witschen aus ihr heraus, ehe sie sie festhalten kann. Sie nehmen nur noch mehr Licht aus dem Morgen.
Er wäre nie so blöd, sagt er, weil seine Wut, von der er gar nicht weiß, woher sie kommt, noch keine Zeit hatte, wieder klein zu werden. Er weiß ja, dass diese Wut viel größer ist als der alberne Brief, und er ärgert sich über sich selbst. Darum ist es auch nicht gut, dass Tina, in die von seiner Wut etwas hinübergeschwappt ist, ihn einen Macho nennt. Das ist ungerecht, sie wissen es beide, aber auch er war ungerecht.
Eigentlich ist es ihnen schon wieder egal, der Brief und der Ärger sind so winzig, wenn man sie auf die Waage legt, gegen das, was sie sonst haben, gegen die Zärtlichkeit nämlich, das blinde Verstehen, die gemeinsamen Wege, die Erinnerungen und die Hoffnungen.
Aber die Wut ist langsamer und noch übrig, schwappt in ihnen und um sie herum wie eine Flutwelle aus zähem Schlamm und weiß nicht, wohin sie ablaufen soll. Aus der Wut wird Schweigen, bodenloses, hässliches Schweigen, und ein dumpfer Schmerz wie eine Prellung, als wären sie mit dem Gesicht gegen eine geschlossene Glastür gerannt, jeder von einer Seite.
Er dreht im Wohnzimmer die Musik auf volle Lautstärke und sagt, er wolle seine Ruhe haben.
Sie geht in ihr Zimmer am anderen Ende vom Haus, sitzt eine Weile ganz still. Als sie Angst bekommt zu zerspringen, wenn sie noch länger auf ihren Atem und die Leere lauscht, fängt sie an zu bügeln. Erst ihre Blusen, dann seine Hemden, aber die Hemden machen sie traurig, weil sie ihn darin sieht und spürt, und dabei er ist doch so erschreckend weit weg.
Als die Hemden ein säuberlicher Stapel sind, viel glatter als ihre Gedanken, geht sie nach Niko sehen, lugt vorsichtig um die Ecke. Ihre Wut ist verdampft, zusammen mit dem Wasser aus dem Bügeleisen. Jetzt ist da noch die Traurigkeit, die aber schwer wiegt, so schwer, dass sie sie keine Sekunde länger allein tragen mag.
Niko sieht sie, ohne den Kopf zu wenden. Er macht keinen Schritt, dreht nur die Musik noch lauter.
Später sieht Niko seinerseits nach Tina, wirft einen behutsamen Blick in ihre Tür. Sie wendet den Blick auf die Bügelwäsche und ihm den Rücken zu.
Er holt sich eine Strickjacke aus dem Winterschrank, ihm ist unerklärlich kalt.
Irgendwann fragt sie ihn, ob er essen wolle, und bekommt nur ein Knurren. Sie kocht wie immer, klammert sich an der Gewohnheit fest und am Löffel. Sie ruft, ohne Antwort. Isst drei Bissen ohne Appetit und stellt für ihn einen sorgsam zugedeckten Teller auf die Wärmeplatte, gefüllt bis zum Rand und mit einer Blume aus Ei und Petersilie dekoriert.
Dann geht sie in den Garten, zieht das erste Unkraut heraus. Niko hat die Vögel gefüttert, den ganzen Winter lang, und Tina hat auf dem Sofa auf seinem Schoß gesessen und sie beobachtet. Die Kerne, die heruntergefallen sind, werden jetzt zu kleinen grünen Versuchen, aber sie kann es ihnen nicht erlauben, denn an diese Stelle sollen ja die Sonnenblumen. Tina kann sich nicht konzentrieren, sie wartet auf Nikos Schritt, und darum bleiben manche von den kleinen grünen Versuchen stehen und zielen weiter Richtung Himmel.
Als es zu regnen beginnt und ein scharfer Wind aufkommt, ist sie ganz sicher, dass Niko jetzt kommt und sie hereinholt oder ihr wenigstens den Regenmantel bringt, aber als sie durchs Fenster schielt, schaltet er zwischen Fußball und dem Wetterbericht hin und her.
Sie macht einen Schritt ins Haus und dann doch wieder zurück. Drin ist ihr, als wäre sie in die alte Presse geraten, in der sie im letzten Jahr Herbstblätter getrocknet hat, um Bilder daraus zu machen.
Die Straße hinunter gibt es einen schmalen Wald und einen langsamen Bach, der sich in die Erde gegraben hat. Die Sonne hat den Schauer wieder verdrängt. Tina hockt sich an den steilen Abhang und sieht auf das Glitzern im Wasser. Sie wickelt sich in ihre Arme, hofft, dass die Sonne, die schon tief Richtung Abend gerutscht ist, den bitteren Raureif in ihr verwischt.
"Alles in Ordnung?", fragt ein älterer Mann, der mit seinem Schäferhund vorbeigeht und leicht und sorglos aussieht.
Sie sieht zu ihm auf, weiß nicht, was sie antworten soll. Kann doch nicht ja sagen, es wäre so ungeheuer gelogen. "Die Weidenkätzchen blühen schon", sagt sie schließlich, weil es die Wahrheit ist.
"Ja, endlich Frühling", stimmt er zu und geht weiter.
Aber sie will den Frühling da haben, wo er hingehört, zwischen Niko und ihr soll er wieder sein, jetzt sofort. Was soll sie sonst machen mit ihrer Sehnsucht, die unerträglich, atemlos und wundervoll zugleich ist. Sie wird zu Niko gehen, ob er möchte oder nicht. Die Sonne fällt schon hinter die Häuser. Wenn sie sich nicht wiederhaben, ehe es Nacht wird, wer weiß, ob sie ihn je findet.
Doch sie kann sich auf einmal nicht rühren, etwas lähmt sie, etwas in dem Abendschatten, der über den Bach kriecht, immer näher kommt. Es ist eine Trauer, die viel größer und dunkler ist als die Traurigkeit von vorhin. Sie spürt, dass jemand gestorben ist. Oder etwas.
Der alte Herr mit Hund kommt von seinem Spaziergang zurück. Der Hund ist nass, müde und zufrieden.
"Sie sitzen ja immer noch da", sagt der Mann und setzt sich auf einen Stein, ein Stückchen entfernt von ihr. Der Hund legt sich daneben. Beide sehen Tina sie sich an, mit einer freundlichen Frage in den Augen.
Tina Sie holt tief Luft. "Wir haben uns heute früh gestritten, mein Mann und ich", sagt sie, als reiche das als Erklärung.
"Und Sie sind sehr traurig", sagt der alte Herr. Der Hund wedelt einmal mit dem Schwanz.
"Schlimmer. Es ist ein Gefühl, als wäre jemand gestorben", sagt Tina.
"Ja", sagt der alte Herr. "Es ist der Tag. Dieser Tag, der euch beiden gehört hätte, ist gestorben, ohne Licht darin. Ihr habt ihn nicht gelebt. Habt ihn einfach weggeworfen." Seine Stimme ist leise, aber deutlich, und jedes Wort bohrt schmerzlich in Tina herum. "Andere Dinge, die man verliert, kann man wiederfinden. Diesen Tag niemals. Du kannst um die Welt reisen und wirst ihn niemals einholen. Er ist für immer verloren."
Der Hund hebt den Kopf und knurrt einmal.
"Du kannst ihn durch keinen anderen ersetzen", fährt sein Herr unerbittlich fort. "Egal, was ihr anstellt. Ihr könnt noch vierzig Jahre miteinander aufwachen und jeden Tag mit einem Lächeln beginnen, ihn Hand in Hand verbringen und abends mit Kerzenlicht und einem langen Kuss beenden, aber diesen hier werdet ihr nie wiederbekommen. Wenn ihr eines Tages auseinandergehen müsst, wird er in eurer Geschichte fehlen. Ein Loch darin sein."
Tina scharrt nervös mit der Hand in der feuchten Erde, ohne es zu merken.
"Seht euch vor", sagt der alte Herr und steht mühsam auf, "dass es nicht zu viele davon werden." Er stützt sich einen Moment auf seinen Hund, dann gehen beide auf den Weg zurück. Jetzt erst fällt Tina auf, dass er wirklich sehr alt ist. Sein Rücken ist gebeugt und sein Atem kurz. "Und übrigens", sagt er noch, "Jemand anderes hätte diesen Tag vielleicht dringend gebraucht." Dann verschlucken ihn die Schatten.
Tinas Trauer bleibt und mischt sich mit Entsetzen. Sie blickt hinunter und kann in der Dämmerung gerade noch erkennen, dass ihre Hand einen Hügel wie ein kleines Grab gescharrt hat. Sie steckt zwei winzige Äste zu einem Kreuz darüber und legt ein Gänseblümchen darauf, das seine Blütenblätter in der feuchten Abendluft schon geschlossen hat.
Dann springt sie auf und rennt dahin, wo Niko ihr schon mit offenen Armen entgegeneilt und sie so fest und lange hält, dass sie weiß, es ist ihnen nichts verloren gegangen.
Außer diesem Märztag.
Noch lange danach huscht der für immer verlorene Tag und ihr Erschrecken darüber durch Tinas Leben wie ein Gespenst. In keinem Frühjahr pflanzt sie Sonnenblumen, ohne an die Samen zu denken, die sie an jenem Tag nicht mit Niko gesät hat. Wenn sie Nikos Hemden bügelt, flackert eine Trauer in ihr auf. Und wenn sie gekocht hat, freut sie sich darüber, dass sie nicht allein am Tisch sitzt.
Sie streiten sich weiterhin hin und wieder, über alle Jahrzehnte hinweg, denn Niko ist ein wenig jähzornig und Tina unordentlich und mit ihren Gedanken gelegentlich ganz woanders, und das ändert sich nicht, so wie der Gartenzaun an derselben Stelle bleibt, egal welchen Anstrich er bekommt.
Und doch gehen sie sorgsamer mit der Zeit um und morden nie wieder einen ganzen Tag, der ihnen anvertraut worden ist.